Automatisierung in der Lebensmittel-Industrie

inray, 19.11.2018:

Der OPC Router von inray verbindet Komponenten der Automation mit der IT (Quelle: inray Industriesoftware GmbH)

Mit der neuen Version 4.9 ihres OPC Routers eröffnet die inray Industriesoftware GmbH Unternehmen in der Lebensmittel-Industrie zahlreiche Möglichkeiten zur Automatisierung von Abläufen sowie zur Erfüllung spezifischer Vorschriften bezüglich der Rückverfolgbarkeit und Dokumentation. Sie beginnen bereits bei der Fahrzeugverwiegung zur Warenannahme, ziehen sich rückverfolgbar durch die Anlagensteuerung und Produktion einschließlich Etikettierung und Dokumentation nach Branchenstandards und reichen bis zur automatischen Verzielung und Einlagerung.

Mit dem OPC-Router als Client-Software für OPC DA und OPC UA richten die Verantwortlichen an einer grafisch-interaktiven Bedieneroberfläche vielfältige Verbindungen zwischen SPS, Sensoren und Aktoren, RFID- und Barcode-Lesern sowie Waagen und Etikettendruckern ein oder verknüpfen diese mit SQL-Datenbanken und übergeordneter ERP-Software. In wenigen Schritten gelangen sie zu effizienten Prozessen, die hohe Sicherheit mit vollständiger Rückverfolgbarkeit verbinden. Ein automatischer Prozess bei der Milchannahme beginnt mit der Anmeldung des Fahrers per RFID oder Barcode. Die Fahrzeugwaage schickt das aktuelle Gewicht, eine Probe für das Labor wird etikettiert – das Labor schickt seine Freigabe per Telegram Messenger, SMS oder E-Mail zurück. Der richtige Tank wird zugewiesen und der Wareneingang in der Warenwirtschaft protokolliert. Selbst die vorschriftsmäßige Reinigung nach dem Abtanken kann überwacht und dokumentiert werden.

Hersteller wie Betreiber von Verpackungsanlagen nutzen den OPC Router zur Ankopplung der Anlagen an ERP-Systeme wie SAP. Auf einfache Weise lassen sich Stammdaten mit aktuellen Chargennummern und Wiegedaten für den Etikettendruck kombinieren. Ebenso einfach werden Produktionsergebnisse, Halbfertigwaren und Abfälle zurück an die Warenwirtschaft gemeldet. Die Optionen reichen von bidirektionalen Datenübergaben für einzelne Prozesse oder Dokumentationszwecke bis zu vollständigen Automatisierungslösungen einschließlich Predictive Maintenance.

Wer sich um die Zertifizierung nach dem International Featured Standard (IFS) bemüht oder seine Prozesse danach ausrichten möchte, dem eröffnet der OPC Router zahlreiche Möglichkeiten. So können zur Erfüllung der Verpackungsverordnung notwendige Angaben aus beliebigen Quellen gesammelt und einem automatischen Etikettendruck zugeführt werden. Listen und Dokumente entfallen, da beliebige Werte und Prozessschritte fehlerfrei in Datenbanken dokumentiert werden können.

Die Automatisierung von Transportbändern mit Quittungs- und Kontrollfunktionen gelingt ebenso, wie die automatische Verzielung und Einlagerung in Kühlräume oder automatische Hochregallager.

Die vielfältigen Prozesse kundenspezifischer Anlagen in der Lebensmittel-Produktion lassen sich mit dem OPC Router einfach, flexibel und kostengünstig automatisieren. Die strengen Dokumentationsverpflichtungen erfüllen die Betriebe dann ohne weiteren Aufwand nebenbei.

Die Version 4.9 des OPC Routers wird auf der Fachmesse SPS IPC Drives in Halle 6, am Gemeinschaftsstand Automation meets IT 6-150-V von inray vorgestellt. Testversionen finden sich unter www.opc-router.de.